Die Adventszeit hat in Stuttgart einen ganz eigenen Klang. Lichterketten über dem Schlossplatz und der Duft von gebrannten Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt; viele Menschen verbinden diese Zeit mit besonderen Ritualen, vertrauten Abläufen und kleinen Gewohnheiten. In Spanien gehört ein weiteres Ritual fest dazu. Die Rede ist von El Gordo, der traditionsreichen Weihnachtslotterie. Die Möglichkeit der Teilnahme aus Deutschland hat diesen Brauch inzwischen auch Menschen aus Stuttgart zugänglich gemacht. So verbindet sich eine südliche Tradition mit dem winterlichen Alltag in Baden-Württemberg.
Ein Ritual mit Geschichte hält Einzug in die Stuttgarter Adventszeit
Die Adventszeit in Stuttgart ist geprägt durch eine ruhige, warme Atmosphäre. Lichter über dem Schlossplatz, der Klang von Gesprächen zwischen den Ständen des Weihnachtsmarkts, ein Spaziergang auf die Karlshöhe an klaren Wintertagen. All diese vertrauten Momente sind ein essenzieller Bestandteil der Vorweihnachtszeit für die Menschen aus Stuttgart und Umgebung.
In Spanien begleitet ein weiteres Ritual diese besondere Zeit. Die Weihnachtslotterie El Gordo zählt zu den ältesten und größten Lotterien der Welt. Die dabei ausgeschüttete Gesamtgewinnsumme liegt bei 2,8 Milliarden Euro, der Hauptgewinn beträgt vier Millionen Euro und zahlreiche weitere Gewinnklassen ergänzen die Ziehung. Insgesamt sind 100.000 Losnummern im Umlauf und statistisch erhält jedes sechste Los einen Gewinn. Damit liegt die Gewinnchance bei 1:100.000.
Am 22. Dezember singen dann Kinder einer bekannten Schule im Teatro Real in Madrid die gezogenen Zahlen. Viele Familien verfolgen diesen Moment gemeinsam vor dem Fernseher oder auf dem Platz des Teatro Real und verbinden damit Erinnerungen und Geschichten.
Diese Tradition hat in den vergangenen Jahren auch ihren Weg in andere Länder gefunden. Menschen in Stuttgart greifen ebenfalls zunehmend auf und integrieren sie behutsam in ihre eigene Adventszeit. Die Möglichkeit, El Gordo via Lottoland zu spielen, gestaltet die Teilnahme unkompliziert. So entsteht eine Verbindung zwischen einer südlichen Weihnachtstradition und dem winterlichen Leben in deutschen Städten.
Gemeinschaft und Vorfreude im Fokus
El Gordo lebt von der Idee des gemeinsamen Erlebens. Menschen teilen sich Lose, besprechen Zahlen und erinnern sich an frühere Jahre. Gespräche beginnen meist schon im frühen Dezember und begleiten die gesamte Adventszeit. Viele entscheiden sich bewusst, ein El Gordo Los zu kaufen, um ein verbindendes Ritual zu gestalten. Das gemeinsame Warten auf den 22. Dezember schafft schließlich Nähe, selbst dann, wenn man nicht am selben Ort ist.
In Spanien hat die Lotterie eine lange Tradition, die stark mit der Gemeinschaft verwoben ist. Zudem ist El Gordo legal und an klare Abläufe sowie transparente Informationen gebunden. So fügt sich das Ereignis in den persönlichen Adventsalltag ein.
Die Stärke von El Gordo liegt in der speziellen sozialen Atmosphäre. Es geht um Geschichten, Erinnerungen und um das Teilen eines festen Moments, in einer Phase, in der die Stadt zur Ruhe kommt und das Jahr ausklingt.
Die digitale Teilnahme erweitert die Tradition
Die Teilnahme aus Deutschland verläuft mittlerweile unkompliziert. Informationen zur Ziehung, Losnummern und Geschichten rund um El Gordo stehen gut aufbereitet zur Verfügung, Livestreams laufen am Morgen des 22. Dezembers und die einzelnen Losnummern lassen sich unkompliziert nachvollziehen.
Damit die spanische Weihnachtslotterie in Deutschland Einzug hält, ist die Entscheidung vieler Menschen: El Gordo online spielen. Diese Form der Teilnahme verändert den Kern des Rituals allerdings nicht.
Auch in Stuttgart geschieht der Loserwerb und das Warten auf die Ziehung neben anderen Adventsaktivitäten wie dem Plätzchenbacken, einem Spaziergang durch den Schlossgarten oder einem Treffen mit Freundinnen auf einen warmen Tee. Die Ziehung selbst bleibt dabei der ruhige Mittelpunkt, den man auf der heimischen Couch und umgeben von den Liebsten genießt; immer mit der Gewissheit, Teil eines größeren gemeinschaftlichen Moments zu sein. Die Tradition bleibt also erhalten, nur ihr Zugang liegt näher an den Lebensgewohnheiten vieler Menschen in der Stadt.

