stuttgart diary

Up in the Air! Erste Trampolinhalle geht in Schwabenmetropole an den Start

Auch wenn man schon erkennen kann, wohin die Reise gehen soll, sieht es eine Woche vor Eröffnung in der Ziegelbrenner Str. 17 noch schwer nach Baustelle aus. Aus der ehemaligen Sporthalle des Albert-Magnus-Gymnasiums in Bad Cannstatt soll ab 22. März (Pre-Opening) eine 1.700 m² große Trampolinhalle werden, die im Schwabenland wohl ihresgleichen sucht. Basket & Base Jumpfelder, Dodgeball Arenen, ein Airbagfeld, Bungeetrampolins und Freisprungbereiche lassen auf echtes Känguru-Feeling hoffen. Die SPRUNGBUDE ist nicht nur die erste ihrer Art in Baden-Württemberg, sondern auch eine der größten in ganz Deutschland. Ich habe mich mit Martin Hesse, einem der drei Gesellschafter, getroffen und über schlaflose Nächte, ein super tolles Konzept und eine ziemlich ordentliche Investitionssumme gesprochen. 

Der Countdown läuft. In ein paar Tagen feiert ihr hier Eröffnung. Da ist die Anspannung bestimmt hoch?

Martin Hesse: Oh ja. Der Aufregung steigt. Es gibt noch sehr viel zu tun. Unser normales Leben ist komplett zum Stillstand gekommen. Wir haben sogar ein Wohnmobil auf dem Gelände stehen. Da übernachten wir ziemlich oft, weil es abends auf der Baustelle sehr spät und morgens recht früh wird.

Wie seid ihr überhaupt auf das Thema gekommen?

Martin Hesse: Wir, Martin Schmidt, Oliver Lechner und ich, haben bereits Konzepte in Heidelberg und Freiberg a.N. mit Indoorspielplätzen umgesetzt. Seit Jahren waren wir auf der Suche nach etwas Neuem. Mit den unterschiedlichsten Ideen im Freizeitbereich haben wir uns beschäftigt, nichts hat uns dabei restlos überzeugt. Vor drei Jahren kam dann das Thema Trampolin (gibt es schon seit vielen Jahren in den USA) auch in Deutschland auf, aber es hat sich irgendwie keiner richtig ran getraut. Das Jump House in Hamburg war der erste Trampolinpark und hat für Deutschland sozusagen die Dämme gebrochen. Jetzt herrscht hier schon etwas mehr Bewegung, auch wenn es derzeit bundesweit nur drei solcher Objekte gibt. Uns hat das Trampolin-Hallenkonzept völlig begeistert. Und von da ab ging an die Planung. Mit unserer Sprungbude wollen wir in Stuttgart eine Freizeit-Location der 
Extraklasse bieten.

 

v.l.n.r.: GF Martin Schmidt, Betriebsleiterin Susanne Vlazny und GF Martin Hesse vor der Trampolinhalle.


Sind just in time: Die Gesellschafter Martin Schmidt (li.) und Martin Hesse mit Betriebsleiterin Susanne Vlazny vor der Trampolinhalle.

Ist Trampolinspringen nur was für die Kids?

Martin Hesse: Auf keinen Fall. Bei uns geht es ab 8 Jahren los. Nach oben ist keine Grenze gesetzt. Jeder kann kommen, der Bock aufs Springen hat. Natürlich sollte man körperlich fit sein. Trampolinspringen ist harte Arbeit und eine anstrengende Sportart. Wir bieten hier eine aktive Freizeitgestaltung mit hohem Spaßfaktor an: Hohe Sprünge für Fitness und Stressabbau, Gleichgewichtstraining und Kardio-Work-out. Neben den eigentlichen Springmöglichkeiten möchten wir  in Zukunft auch Fitnesskurse und Workshops anbieten.

…und jetzt kommt das, was mir am Besten gefällt ;)…

Martin Hesse: Durchs Springen verbrennst du auch ein Haufen Energie. Bei einer Stunde Trampolinspringen rund 1000 Kalorien. Auf geht‘s Mädels 😉 Aber neben all der Fitness, die die Leute bei uns erspringen können, steht bei uns der Spaß an der Bewegung im Vordergrund.

Ihr habt aus einer Bruchbude eine Sprungbude gemacht. Das Ganze hat mehr als 2,5 Millionen Euro gekostet. Eine stolze Summe…

Martin Hesse: Daher die schlaflosen Nächte. (Lacht) Wir sind natürlich sehr gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Aber wir glauben fest daran, dass die lockere Atmosphäre, der tolle Sport und der Spaß die Leute begeistern werden. Die ehemalige Sporthalle stand über zehn Jahre leer. Den Zustand kann man sich vorstellen. Wir hätten gerne mehr von dem alten Industriecharme bewahrt. Aber vor allem wegen der vielen Technik mussten wir doch das meiste ganz neu machen. Trotzdem haben wir versucht, Retro und Moderne zu verbinden. Das Famose an der Halle ist, dass sie durch die großen Fenster Tageslicht hat und somit sehr hell ist. Und es gibt über 100 Parkplätze genau vor der Tür. Da uns die Verantwortung mit so einem Bau bewusst ist, haben wir viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, auf gute Dämmung, auf sinnvolle Nutzbarkeit aber auch auf Sicherheit.

Apropos Sicherheit. Das ist wohl das Wichtigste, wenn 120 Leute gleichzeitig in der Sprungbude gen Himmel fliegen.

Martin Hesse: Die Sicherheit hat für uns natürlich die höchste Priorität. Darüber haben wir viel nachgedacht. Wir haben den TÜV mit ins Boot geholt. Das ist nicht Pflicht, aber uns ganz wichtig. Außerdem haben wir uns für Hersteller aus Deutschland und somit die hochwertigsten Trampoline entschieden. Und wir stellen viel professionelles Personal zur Verfügung, die für die Einhaltung der Sprungregeln aber auch für Fragen und Erklärungen jeder Zeit zur Verfügung stehen. Sie zeigen auch Anfängern, wie man sich sicher auf den Trampolinen bewegt.

Seid ihr selber sprungbegeistert?

Martin Hesse: Wir springen gerne. Aber wir sind keine Freaks. Das überlassen wir dann doch den Jüngeren. 😉 Was wir aber festgestellt haben: Springen macht echt glücklich.

Mehr Infos gibt‘s hier: Sprungbude

 

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